5 Tipps gegen Heißhunger beim Vegan-Umstieg

Aktualisiert: 29. Jan.

Hast du das Gefühl, das Verlangen nach „Junk Food“ manchmal einfach nicht kontrollieren zu können? Du hast deine Ernährung auf vollwertig vegan umgestellt, um gesünder zu leben, doch jetzt hast du dauernd Heißhunger und könntest gefühlt den ganzen Tag essen. Dann richtet sich dieser Beitrag genau an dich! Heißhunger kann viele verschiedene Ursachen haben. Sowohl körperliche als auch psychische Faktoren können dabei eine Rolle spielen. Um die plötzlichen Hungerattacken in den Griff zu bekommen helfen folgende Tipps!


1. Iss genug und regelmäßig!

Oft entsteht Heißhunger, weil nicht genügend Nahrungsenergie aufgenommen wird, wie zum Beispiel bei Diäten. Eine dauerhafte Restriktion von Kalorien führt zu einem immer stärker werdenden Verlangen nach Nahrung. Dabei entstehen schnell gelüste nach Süßigkeiten und fettigem Junkfood. Doch auch bei der Umstellung von einer Mischkost auf vollwertig vegan kann es passieren, dass du deinen Kalorienbedarf, zumindest am Anfang, nicht komplett deckst. Unverarbeitete pflanzliche Lebensmittel sind in der Regel kalorienärmer aber dafür nährstoffreicher als Tierprodukte oder verarbeitete Lebensmittel. So kann es vorkommen, dass du von einer vollwertig veganen Mahlzeit zwar satt wirst, diese aber deinen Energiebedarf nicht deckt. Du musst dich also wahrscheinlich daran gewöhnen, von der Menge her mehr zu essen, um genügend Kalorien zu dir zu nehmen. Wichtig ist außerdem, dass du regelmäßig isst. Wenn du zu Heißhunger neigst, solltest du zum Beispiel das Frühstück lieber nicht weglassen. Denn wenn du erst mittags deine erste Mahlzeit zu dir nimmst, ist das Risiko hoch, dass du bereits vormittags die ersten Gelüste verspürst und noch vor der Mittagspause zu ungesunden Snacks greifst.


2. Iss vollwertig und nahrhaft!

Auch ein Nährstoffmangel Heißhunger fördern. Deshalb ist es ist nicht nur wichtig, dass du genug Nahrungsenergie zu dir nimmst, sondern auch, dass du deinen Körper mit genügend wichtigen Nährstoffen versorgst. Wenn dein Bedarf an bestimmten Nährstoffen nicht gedeckt ist, sendet dein Körper immer weiter Hungersignale aus, bis er an die nötigen Nährstoffe kommt. Das kann dazu führen, dass du weiterhin Hunger verspürst, auch wenn dein Kalorienbedarf schon längst gedeckt ist. Fuhre deinem Körper also immer genügend Kohlenhydrate, Proteine und Fette sowie Vitamine und Mineralien zu.




3. Habe immer gesunde Snacks parat!

Es ist völlig normal ab und zu Lust auf etwas Süßes zu haben. Diese Lust kannst du mit gesunden nahrhaften Snacks wie frischem Obst oder Trockenfrüchten, Nüssen oder selbst gemachten Snacks wie Energiebällchen stillen. Am besten bereitest du regelmäßig genügend Snacks vor, sodass du jederzeit eine gesunde Alternative parat hast, zu der du greifen kannst. Selbst wenn du ab und zu mal richtig Lust auf deine Lieblingsschokolade hast, eine Kugel Eis oder ein Stück Kuchen hast, dann solltest du dem natürlich auch nachgehen. Der Alltag zählt und nicht die Ausnahmen! Eine gesunde Ernährung soll Spaß machen. Und nur weil du mal etwas Verarbeitetes wie eine abgepackte Süßigkeit isst, ernährst du dich nicht automatisch ungesund. Sei also nicht zu streng mit dir. Am Ende zählt die Gesamternährung.


4. Trinke genug Wasser!

Ausreichend trinken ist aus vielen verschiedenen Gründen wichtig für deine Gesundheit. Aber auch um Heißhunger vorzubeugen, solltest du genügend Flüssigkeit zu dir nehmen. Oftmals hat der Körper einfach Durst und wir verwechseln das Signal mit Hunger. Um Austrocknung und den dadurch ausgelösten Heißhunger zu vermeiden, solltest du auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten.




5. Schlafe ausreichend und vermeide Serotonin Mangel

Für viele ist zu wenig Schlaf leider alltägliche Realität. Wenn Du jedoch nicht genügend Schlaf bekommst, bringt dies Dein hormonelles Gleichgewicht und somit auch Deine natürliche Appetit-Regelung durcheinander. Die Folge davon ist, dass Du während des Tages mehr und oft auch unregelmäßiger Hunger hast und die Wahrscheinlichkeit einer Heißhungerattacke steigt.


Auch Serotonin-Mangel kann ein Auslöser von Heißhunger nach Zucker sein. Zucker fördert die Serotonin-Ausschüttung im Körper. Serotonin ist das Glückshormon, deshalb fühlst du dich nach dem Konsum von Süßigkeiten erst einmal richtig gut. Doch statt Süßigkeiten zu essen, könntest du Aktivitäten ausüben, die dir gute Laune bereiten, denn nicht nur Süßigkeiten fördern die Serotonin-Ausschüttung.







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