10 Tipps zur Umstellung auf eine vegane Ernährung

Aktualisiert: 29. Jan.


Tipp 1: Planung ist alles

Vielleicht hast du dich schon gefragt, was du bloß essen sollst, wenn du vegan kochst. Es empfiehlt sich daher sehr, Mahlzeiten vorzuplanen, damit du dich nicht ständig damit beschäftigen musst, was du essen könntest und den Kopf frei für andere wichtige Themen hast. Vor allem am Anfang der Umstellung, wenn du noch nicht in deiner neuen Routine bist, kann dir das eine Menge Zeit sparen. Mit unserer Einkaufsliste und unseren vielfältigen Rezepten, sollte dir das kinderleicht fallen. Diese stellen wir dir hier auf dem Blog, sowie auf unserem Instagram Kanal und in unseren Newslettern zur Verfügung.



Tipp 2: Miste aus und fülle auf!

Damit du gar nicht erst in Versuchung kommst, etwas zu essen, das du eigentlich gar nicht mehr konsumieren möchtest, bietet es sich an, alles auszusortieren, was nicht mehr auf deinem Teller landen soll. Ob du bestimmte Produkte selbst aufbrauchen oder verschenken möchtest, bleibt dir überlassen. Fülle deine Schränke stattdessen mit veganen Leckereien auf und habe immer genug gesunde Lebensmittel und Snacks im Haus, um dich daran satt zu essen und Heißhunger keine Chance zu geben.



Tipp 3: Gehe deinen Weg mit Gleichgesinnten

Es kann sehr frustrierend sein, wenn man sich wie ein Außenseiter inmitten von Familie und Freunden fühlt, weil sie einen einfach nicht verstehen wollen und man das Gefühl hat, mit einer Wand zu sprechen. Und das alles nur, weil man sich gesund und vegan ernähren möchte. Rückhalt und Unterstützung von anderen sind jedoch wichtige Faktoren für eine nachhaltig erfolgreiche Umstellung! Vielleicht kann dein Umfeld deine Veränderung (noch) nicht nachvollziehen und hält dich für verrückt. Doch du hast das große Glück, im Rahmen unserer Challenge, viele Gleichgesinnte um die herum zu haben, die den gleichen Weg wie du gehen. Dich mit neuen Menschen zu vernetzen und Kontakte zu anderen Vegan-Startern zu knüpfen, ist eine große Bereicherung, wenn du von deinem Umfeld nur Gegenwind erfährst. Deshalb folge unseren Instagram Kanal und sieh täglich, wieviele Gleichgesinnte die neue Ernährung mit dir zusammen angehen.



Tipp 4: Kenne dein Warum

Bevor du startest, mach dir bewusst, warum du eine vegane Ernährung ausprobieren möchtest. Egal ob dich eher gesundheitliche oder ethische Aspekte bewegen oder Umweltschutz: Du solltest dir stets bewusst darüber sein, warum du gerne etwas verändern möchtest. Ansonsten kann es schnell passieren, dass du wieder in alte Muster verfällst, sobald es komplizierter wird. Je stärker dein Warum ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass du deinen Prinzipien treu bleibst. Vergiss nicht, dass du dich aus freien Stücken für eine vegane Ernährung entschieden hast. Je genauer du deine Gründe kennst, desto größer sind deine Erfolgschancen! Schreib dir deine Gründe irgendwo nieder und habe dein Warum somit immer griffbereit.

Tipp 5: Step by Step

Für die meisten Menschen ist vegan werden ein Prozess und das ist vollkommen in Ordnung. Jetzt befindest du dich durch unsere Challenge natürlich in einer Ausnahmesituation. Jedoch kannst auch du dich Schrittweise voran arbeiten. Bevor unsere Challenge beginnt, kannst du ja schon einmal ausprobieren, mit einem veganen Gericht am Tag zu beginnen und in deinem Wohlfühltempo weiter zu machen. Oder du machst dich schonmal auf die Suche nach Lokalen mit veganem Angebot, um auch auswärts pflanzlich zu essen. Gib dir die Zeit, die du brauchst. Wenn du es dir alleine nicht zutraust, ist das auch okay. Wir sind da, um dir unterstützend zur Seite zu stehen und auch die anderen Teilnehmer sitzen im gleichen Boot wie du. Du bist also nicht alleine und gemeinsam fällt es gleich leichter!

Tipp 6: Sei offen für Entdeckungen!

Vielleicht fragst du dich momentan noch, wie du es nur ohne deine Vollmilch im Kaffee aushalten sollst oder hast das Gefühl, ohne Käse einfach nicht leben zu können. Doch keine Sorge, dir steht eine ganz neue Welt mit vielen leckeren Alternativen offen, vorausgesetzt du bist bereit, sie zu entdecken! Fokussiere dich lieber auf die Dinge fokussieren, die neu dazu kommen, statt dich auf das zu konzentrieren, was alles wegfällt. Sei offen für Neues und die Umstellung wird zu einer kulinarischen Entdeckungsreise. Auch Ersatzprodukte können den Umstieg erleichtern. Jedoch schmecken diese selten genau so wie das Original und sind oftmals kalorienreich und dafür nährstoffarm und reich an Zusatzstoffen. Wenn du von den vielen Vorteilen einer rein pflanzlichen Ernährung profitieren willst, solltest du überwiegend vollwertig essen. Bereite deine Mahlzeiten aus unverarbeiteten pflanzlichen Lebensmitteln wie frischem Obst, Gemüse, Getreide, Hülsenfrüchte, Nüssen und Samen zu.

Tipp 7: Iss genug!

Die Standard-Mischkost aus tierischen und verarbeiteten Produkten hat eine relativ hohe Kaloriendichte bei gleichzeitig niedriger Nährstoffdichte. Unverarbeitete pflanzliche Lebensmittel sind genau das Gegenteil. Sie haben eine relativ geringe Kaloriendichte bei gleichzeitig hoher Nährstoffdichte. Im Vergleich zur typischen Mischkost ist eine vollwertige Pflanzenkost relativ kalorienarm. Du musst also beim Umstieg auf vegan von der Menge her mehr essen, um auf deinen täglichen Kalorienbedarf zu kommen. Denn nimmst du nicht ausreichend Nahrungsenergie (kcal) zu dir, sendet dein Körper immer weiter Hungersignale aus und es entsteht Heißhunger.

Tipp 8: Bleib informiert

Um dir sicher zu sein, in dem was du tust und deinen Nährstoffbedarf ausreichend zu decken, solltest du genau wissen, auf welche Nährstoffe du im Rahmen einer veganen Ernährung besonders Acht geben solltest, wie hoch ist dein Bedarf ist und wie genau du diesen decken kannst, sowie was die besten pflanzlichen Quellen dafür sind und was du bei der Zubereitung beachten musst. Es ist ein weit verbreiteter Mythos, dass Veganer nicht genügend Nährstoffe bekommen. Mit einer pflanzlichen Ernährungsweise ist es problemlos möglich, bestmöglich versorgt zu sein, man muss nur wissen wie! Gut informiert zu sein hilft dir außerdem dabei, dich nicht von anderen verunsichern zu lassen. Denn wenn Familie, Freunde oder Kollegen dich mit typischen vegan Mythen konfrontieren, kann das ziemlich beunruhigend und frustrierend sein.

Tipp 9: Lass dich nicht unterkriegen!

Bei einer Umstellung auf vegan kann es früher oder später zu Konfrontationen mit Familie und Freunden über das Thema kommen. Oft muss man sich Sprüche, Witze oder die typischen vegan Mythen anhören. Auf solche sinnlosen Diskussionen solltest du dich gar nicht erst einlassen. Stattdessen solltet du lieber ganz offen kommunizieren, wie wichtig dir diese Veränderung ist, wie gut es dir damit geht und weshalb dir die Unterstützung deines Umfeldes wichtig ist. Um Streit zu vermeiden, solltest du mit gutem Beispiel voranzugehen und eine positive Inspiration für andere zu sein, ohne sie krampfhaft vom Veganismus überzeugen zu wollen.

Tipp 10: Hab Spaß!

Es mag einige kleine Stolpersteine zu überwinden geben, wenn du auf vegan umsteigen möchtest. Wahrscheinlich jede Ernährungsumstellung hat ihre Höhen und Tiefen. Doch für jede Herausforderung gibt es eine Lösung, also lass dich nicht entmutigen oder dir den Spaß an der Sache nehmen. Freue dich lieber darüber, dass du etwas so wunderbares, wie die vegane Reise, für dich entdeckt hast. Deshalb genieße auch die persönliche Entwicklung, die mit deiner Ernährungseinstellung einhergeht. Wenn mal etwas nicht nach Plan laufen sollte, mach dich nicht dafür fertig. Jeder Tag ist ein neuer Tag, an dem du wieder dein Bestes geben kannst!


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